Ziel erfüllt / Hersbrucker ZeitungSport HZ

08.03.2010

AMBERG (ww) — Nach Bekanntwerden ihrer Gegner sind die „Generations Hersbruck “ mit gemischten Gefühlen zum „Vilspiraten Cup 2010 “ ins Eisstadion nach Amberg gefahren. Das Ziel, gegen die etablierten Mannschaften aus Straubing, Regensburg, Nürnberg und Bayreuth nicht Letzter zu werden, erfüllte sich die junge Eishockey-Truppe als Vierter denn auch.

Gegen „Die Vilspiraten “ aus Amberg, im Vorjahr immerhin Finalist, beherrschte Nervosität das Hersbrucker Spiel. Immer wieder kam es zu Abspielfehlern. Doch die Amberger scheiterten ein ums andere Mal am ausgeschlafenen Hersbrucker Torwart Bernd Homm. Erst in der 12. Minute gelang Amberg das 1:0, doch nur zwei Minuten später glich Markus Boslau aus. Nun legte sich die Nervosität, die Abspiele klappten und Nico Rösel erzielte die 2:1-Führung, die Marco Schneider sowie Maurizio Schneider, der mit Robin Bohner und Hannes Wein die jüngste Sturmreihe bildet, auf 4:1 ausbauten. Rösel und der Hersbrucker Kapitän Andi Bundil stellten schließlich den 6:2-Endstand her.

Im nächsten Spiel machten die „Maddogs Irlbach “ ihrem Namen alle Ehre: die Straubinger legten wie verrückt los und führten nach nicht einmal 10 Minuten bereits 3:0. Hersbruck konnte sich die gesamte Spielzeit über nicht aus der Defensive befreien, und unterlag schließlich 1:9. Der Ehrentreffer gelang Bundil nach beherztem Alleingang.

Für das Halbfinale gegen „Hockeyspaß Regensburg “ hatte sich Hersbruck viel vorgenommen und ging, auch dank hoher Laufbereitschaft, früh in Führung (3.). Nico Rösel hatte das 2:0 auf dem Schläger, scheiterte aber nach einem sehenswerten Angriff am gegnerischen Torwart. Ab der 15. Minute brachen die „Generations “ dann aber unerklärlicherweise ein und kassierten bis zur Drittelpause vier Gegentreffer. Die zweiten 20 Minuten verliefen ausgeglichen und Max Eibl scheiterte bei zwei schön herausgespielten Aktionen am guten Gästeschlussmann. Zum Ende der Partie wurde das Spiel ruppiger und der korrekt leitende Hauptschiedsrichter Wolfgang Gaul verhängte noch zwei Strafzeiten gegen Hersbruck.

Im „kleinen Finale “ ging es anschließend erneut gegen die starken Straubinger, die einige ehemalige Landesliga- und Bayernliga-Spieler wie den wegen seiner 12 Treffer zum besten Spieler des Turniers gewählten Landgraf in ihren Reihen haben.

Das Spiel verlief wie die Vorrundenbegegnung: Nach 12 Minuten stand es 0:3. Dann schaltete Maxi Bauer nach einem Abspielfehler am schnellsten und bediente Maurizio Schneider, der gekonnt auf 1:3 verkürzte. Am Ende musste sich Hersbruck mit 2:9 geschlagen geben.

So durften die „Generations “ mit ihren rund 20 mitgereisten Fans gleich zweimal feiern: einmal über Rang vier und zum anderen über Bernd Homm, der zum besten Torwart des Turniers gewählt wurde. Der Turniersieg ging an die Icepiraten Bayreuth, die im Endspiel Regensburg deutlich besiegten.

„Generations “ Hersbruck spielten mit: Tor: Bernd Homm; Verteidigung: Alex Bonet/Ralf Müller, Sven Maetzing/Markus Boslau, Fabian Oppel/Juli Schneider; Angriff: Max Eibl/Andi Bundil/ Philip Markmann; Nico Rösel/Marco Rösel/ Roland Pickelmann; Maurizio Schneider/Robin Bohner/Hannes Wein; Marco Schneider/Maxi Bauer/Florian Brunnacker.